Beschluss 2007-21

Bildungsarbeit

Beschluss des Parteivorstandes vom 25. August 2007

1. Die Information wird zur Kenntnis genommen.

2. Die Kommission politische Bildung wird beauftragt die genannten Planungsschritte weiter zu verfolgen.

3. Für eine Schulungsmaßnahme (Seminar) werden vom Parteivorstand finanzielle Mittel bereitgestellt, die mit dem Bundesschatzmeister abzustimmen sind.

4. Harald Werner und Ulrike Zerhau werden beauftragt, die Kommission politische Bildung zu leiten und personell weiter zu verstärken.

Anlage

Agenda Bildungsarbeit

Diese Agenda ist das Ergebnis eines ersten gemeinsamen Bildungstages von Linkspartei. und WASG am 28. April 2007 in Berlin, an dem etwa 70 Mitglieder beider Parteien teilnahmen. Ausgehend von den diskutierten Aufgaben und Problemen einer zeitgerechten linken Bildungsarbeit versucht die Agenda die Ergebnisse zusammenzufassen und Schlussfolgerungen zu ziehen. Sie soll eine Orientierungsgrundlage für die nächsten Schritte zum Aufbau einer systematischen und regelmäßigen Bildungsarbeit beschreiben und zugleich als Grundlage für die weitere Debatte in den Vorständen und Basisorganisationen dienen.

Aufgaben

Neben allen Aufgaben, die wir mit den anderen Parteien teilen, müssen wir in erster Linie die kritische Auseinandersetzung mit dieser Gesellschaft befördern. Das ist unsere Aufgabe  im Alltag, in den außerparlamentarischen Bewegungen und in den Parlamenten. Die Fähigkeit zu kritischen und nicht nur ablehnenden Haltung gegenüber den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen verlangt eine systematische und die ganze Partei erreichende Bildungsarbeit.

Diese Gesellschaft wirklich zu verstehen und nicht einfach schlecht zu finden, ist außerordentlich schwer. Man muss nämlich nicht nur einfach hinsehen, man muss dahinter sehen können. Man muss nicht nur Neues lernen, sondern man muss umlernen und sich eine völlig neue Sichtweise aneignen um den bestehenden Verhältnissen ihren trügerischen Schein zu nehmen. Das gilt insbesondere für die durch die Globalisierung  veränderten Rahmenbedingungen: Zum Beispiel für die Ökonomie der Finanzmärkte, die ökologischen Gefahren und die Entstehung neuer Kriege. All das verlangt von der Bildungsarbeit ein besonderes Gewicht auf die Entwicklung analytischer Fähigkeiten, theoretischen Denkens und wachsender Handlungskompetenz zu legen.

Die Notwendigkeit neu zu lernen und umzulernen bzw. vorhandenes Wissen zu erweitern ergibt sich aus der Tatsache, daß weltweit und lokal veränderte Rahmenbedingungen (Globalisierung der Waren- und Finanzströme, Bedrohung des Weltklimas, militärische Aggressionen) neue Theorie- und Handlungskonzepte von Politik, auch von linker Politik,  erzwingt. Politische Bildung hat

  • eine wichtige Brückenfunktion zwischen Mandatsträgern/Theoriebildnern und Mitgliedern, um einen produktiven und konstruktiven Dialog in der Partei    zu befördern.
  • fördert durch das o.g. „Bildungsdreieck“ (kritische Auseinandersetzung, analytische  Fähigkeiten, theoretisches Denken)  die Fähigkeit der Partei, die Umsetzung des strategischen Dreiecks mit Leben zu erfüllen, es in die Gesellschaft zu vermitteln. (Veränderung ist möglich!)

Die Herausbildung der neuen Partei ist von vielen Kompromissen und offenen Fragen begleitet, die nicht auf dem Beschlusswege geregelt werden können. Die unterschiedliche politische Sozialisation unserer Mitglieder, die verschiedenartigen Erfahrungen in Ost und West, aber auch die Differenzierungen linker Politik verlangen eine Bildungsarbeit, die sowohl den Dialog als auch das Zusammenfinden fördert.

Wir sprechen nicht allein vom demokratischen Sozialismus, weil wir uns keinen Sozialismus ohne Demokratie vorstellen können, sondern weil wir keinen anderen Weg zum Sozialismus sehen als einen demokratischen. Demokratie beschränkt sich aber nicht auf die Akzeptanz von Wahlen und demokratischen Spielregeln. Demokratische Gestaltung und Umgestaltung setzt voraus,  dass die Menschen die Funktionsweise dieser Gesellschaft verstehen, sich ein eigenes Urteil bilden und über das politisch Notwendige selbst entscheiden können. Das zu befördern ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Partei und muss deshalb von der Bildungsarbeit unterstützt werden.

Unsere Bildungsarbeit muss sich bei aller Konzentration auf die Entwicklung analytischer Fähigkeiten und theoretischer Kenntnisse mit den aktuellen politischen Auseinandersetzungen verbinden. Wir haben in der Mindestlohnkampagne gelernt,  dass von einer engen Verzahnung beider Aufgaben sowohl die politische Aktion als auch die Bildungsarbeit profitiert. Deshalb kommt es darauf an, organisatorische und personelle Voraussetzungen für das Zusammenwirken zu finden.

Schwierigkeiten

Die neue Linke muss vieles neu machen, das gilt auch für den Aufbau der Bildungsarbeit. Die gesellschaftlichen Umbrüche am Ende des 20. Jahrhunderts, das Versagen des realsozialistischen Versuchs und die weitgehende Entwertung sozialistischer Theorien in der öffentlichen Debatte sind eine große Herausforderung. Alles muss auf den Prüfstand, nichts darf unbesehen übernommen aber auch nicht ungeprüft verworfen werden. Formen, Inhalte und Methoden müssen aktualisiert und zu praktikablen Angeboten verarbeitet werden. Um diese Herausforderung zu meistern,  müssen in der neuen Partei langfristig Strukturen geschaffen, personelle Verantwortlichkeiten festgelegt und Ressourcen bereit gestellt werden, die sich an anderen Großvorhaben messen lassen.

Die Mediengesellschaft hat das Informationsangebot und die individuelle Informationsverarbeitung der Menschen grundlegend verändert – und das nicht nur positiv. Angeblich leben wir in einer Wissens- und Informationsgesellschaft, aber breitere Teile der Gesellschaft, insbesondere solche die wir ansprechen wollen, haben keinen positiven Bezug zur Bildung. Wir müssen das berücksichtigen und der Bildungsarbeit die Bildungswerbung voranstellen. Gleichzeitig finden nur noch wenige Menschen ihren Weg zu linken Parteien über die Theorie, womit sich zwangsläufig auch der Stellenwert theoretischer Debatten verringert hat. Wir werden also sehr viele Anstrengungen darauf verwenden müssen, den Stellenwert des Lernens, der Theorie und besonders auch der Kultur in der neuen Partei zu erhöhen.

Schwierigkeiten bieten auch Chancen: die Mediengesellschaft verändert Lernangebote und Lernverhalten von Menschen. Nicht nur an Fernuniversitäten werden heutzutage Seminare per Internet angeboten, die durch Fachkräfte bei Unklarheiten und Rückfragen betreut werden. Solche Angebote, die individuelle Zeitressourcen berücksichtigen können, sollten geprüft werden. Gerade für die Gruppe der Berufstätigen mit Familie ist dies eine zusätzliche Chance, an Bildung teilzuhaben.

Die rechtliche Stellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung verbietet ihr reine Parteibildungsarbeit. Das zu ignorieren wäre leichtfertig, aber kein Gesetz verbietet uns eine enge Kooperation und erst recht hindert es uns nicht, für die Angebote der Stiftung zu werben. Wir sollten die Zusammenarbeit auf eine neue Stufe heben, indem sich unsere Bildungsverantwortlichen an den Projekten der Stiftung beteiligen, in ihr aktiv werden und die Stiftung längere Veranstaltungen anbietet,  die an die Bildungsarbeit der Basisgruppen anknüpft.

Ungeachtet des unterentwickelten Standes unserer Bildungsarbeit, gibt es insbesondere in der Linkspartei viele Basisgruppen und Kreise, die seit Jahren ihre eignen, teilweise sehr ambitionierten Programme durchführen. Eine systematische und möglichst flächendeckende Bildungsarbeit wird sich nur entwickeln lassen, wenn wir keine Verallgemeinerung der Programme und Methoden von oben betreiben, sondern bei der Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsangebotes auf ihre Erfahrungen und personellen Kapazitäten zurückgreifen.

Unsere Vorstände sind an der Praxis gewachsen und ihre Zusammensetzung entspricht der bestehenden Praxis, in der die Bildungsarbeit eine eher untergeordnete Rolle spielt. Wir werden weiter darauf orientieren, die Bildungsarbeit bei den Vorständen zu verankern. Und parallel und ergänzend dazu werden wir ein eigenes Netzwerk qualifizierter Bildungsleute aufbauen, die nicht als Bildungsspezialisten aber auch wegen dieser Qualifikation für Vorstände kandidieren. Das setzt zweierlei voraus: Erstens müssen solche Kandidatinnen und Kandidaten vorhanden sein und zweitens muss die Partei wissen, dass Bildungsverantwortliche in den Vorständen ebenso wichtig sind, wie Schatzmeister oder Pressereferenten.

Unsere Lösungsvorschläge

Die bundesweite organisierte Bildungsarbeit der Partei konzentriert sich auf vier Felder. (Daneben gibt es auf regionaler Ebene und auch zentral viele weitere Bildungsangebote wie z.B. die Wochenendakademie für linke Mediengestalter/innen, die Angebote für Kommunalpolitiker/innen oder die Bildungsarbeit im Jugendverband, mit denen kooperiert wird.)

Unser Bildungsangebot knüpft an die Kampagnen der Partei an. Ausgehend von Themen wie Mindestlohn oder G8 werden in den Bildungsmaterialien ökonomische Grundkenntnisse vermittelt und Begriffe wie Globalisierung, Prekariat, Neoliberalismus diskutiert sowie Handlungskompetenz (Kampagnenführung, Organisationsentwicklung, Medienarbeit) vermittelt. Zur kampagnenorientierten Bildungsarbeit gehört auch die Qualifizierung von Wahlkämpfer/inne/en vom Kameratraining über den Straßenwahlkampf bis zur Wahlkampflogistik.

Besonders für die Arbeit mit Neumitgliedern ist eine Einführung in die Programmdiskussion der Partei zu erstellen, die Begriffe erläutert und Hintergrundtexte zu den offenen Fragen liefert. Dabei wird angestrebt, dass die Mitglieder sich in der Programmdiskussion orientieren und qualifiziert beteiligen können.

Ebenfalls besonders für die Arbeit mit Neumitgliedern, aber auch für den politischen Alltag wird ein Glossar zu wichtigen politischen Themen der Partei aufgebaut und ein Referentenpool angeboten.

Internetgestützt wird ein Werkzeugkoffer (zurzeit als Roter Ordner vorhanden) mit konkreten Hinweisen für die politische Arbeit (Versammlungsleitung, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzverwaltung, …) aufgebaut.

Bildungsarbeit soll Mitglieder befähigen, im Sinne einer Mitgliederpartei nachhaltig für die Politik der Partei in der Gesellschaft einzutreten. Darum sind Glaubwürdigkeit und Authentizität wichtiger als angelernte Parolen. Für Veranstaltungen der politischen Bildung gelten daher folgende Prämissen:

Je regionaler Bildungsveranstaltungen stattfinden, desto eher sind sie auf die Bedürfnisse der Teilnehmer/innen vor Ort zugeschnitten und umso mehr Menschen werden erreicht. Alle Bildungsmaterialien werden deshalb so aufbereitet, dass vor Ort ohne große Vorkenntnisse damit gearbeitet werden, dass sie den Pluralismus der Partei fruchtbar machen und die Meinungsbildung anregen.

Veranstaltungen der politischen Bildung sind Orte der Begegnung zwischen jung und alt, Ost und West, zwischen den Geschlechtern und zwischen den sozialen Herkünften. Politisches Lernen setzt ein Klima voraus, in dem angstfrei und offen diskutiert und experimentiert werden kann.

Inhalte und Methoden der Bildungsarbeit sollen einander entsprechen. Das klassische Referat hat seinen festen Platz in der Vermittlung von Wissen, aber erst durch die didaktische Aufbereitung des Themas und durch anschließende Diskussion wird das Wissen auch angeeignet. Für Fertigkeiten wie Wahlkampfkommunikation oder Versammlungsleitungen sind Trainings nötig, für andere Anliegen können Gruppenarbeit  oder Kreativtechniken eine geeignete Lernform sein. Freiwilligkeit, freundliche Räume und motivierte Veranstalter/innen sind immer unerlässlich.

Wie geht's weiter?

Zwischen den Veranstalter/innen von Bildungsarbeit in der Partei – Referent/inn/en, Multiplikatoren oder Teamerinnen – wird ein Bildungsnetzwerk zwecks Austausch, Weiterbildung und Unterstützung geknüpft.  Die Koordinierung erfolgt beim Parteivorstand der Partei DIE LINKE.

Der Parteivorstand der Partei DIE LINKE diskutiert die Agenda Bildungsarbeit bis zum 31.10.2007 und beruft eine Koordinierungsgruppe auf Vorschlag aus den Landesverbänden.

Sachstandsbericht zur Bildungsarbeit

Die vom ehemaligen Vorstand der Linspartei eingesetzte Kommission politische Bildung wurde jeweils von einem Mitglied des Parteivorstandes geleitet und setzte sich aus MitarbeiterInnen der Bundesgeschäftsstelle sowie Vertretern der Rosa Luxemburg Stiftung und der Landesverbände zusammen. Sie tagte vier bis sechsmal im Jahr und konzentrierte sich zunächst auf den Erfahrungsaustausch und die Diskussion von Angeboten und Methoden der Bildungsarbeit. Nur das zentrale Angebot der Bundesgeschäftsstelle wurde vorab beraten, während Stiftung und Landesverbände ihre Bildungsangebote eigenständig entwickelten und nachträglich darüber berichteten. Obwohl in der Partei bereits seit Jahren ein systematisches und flächendeckendes Bildungsangebot gefordert wurde, konnte diese Aufgabe nicht gelöst werden, weil es an den erforderlichen Strukturen und personellen Kapazitäten mangelte. Trotzdem entwickelte sich in einigen Ländern eine landeseigene und an die Vorstände angebundene Struktur, die teilweise auch Landesbildungstage durchführte. Wo sich solche Landesstrukturen nicht bildeten, entstand trotzdem in verschiedenen Kreisen eine regelmäßige Bildungsarbeit. In vielen Ländern, vor allem aber im Westen, wird die Bildungsarbeit hauptsächlich von den Landesstiftungen getragen. Außer dem Mangel an einem flächendeckenden Angebot fällt die Zufälligkeit der Themenwahl, die im Verhältnis zur Größe der Partei geringe Beteiligung, das Fehlen von Bildungsmaterialien und die Dominanz reiner Vortragstätigkeit auf.

Erste Schritte zur Entwicklung einer systematischen Bildungsarbeit

Ab 2004 begann die Kommission die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer systematischen Bildungsarbeit zu prüfen. Es wurden didaktische und thematische Fragen diskutiert sowie der Plan zur Entwicklung eines Multiplikatorenkonzepts entwickelt, das sich am entsprechende Programm der IG Metall orientierte. Als aussichtsreichster Einstieg in eine systematische Bildungsarbeit erschien der Kommission die Begleitung des kommenden Bundestagswahlkampfes, weil man sich darüber einig war, dass der Wahlkampf erstens die Bildungsnachfrage belebt und zweitens die angestrebte Verbindung von Bildung und praktischer Politik gewährleistet. Die vorgezogenen Bundestagswahlen setzten den Bemühungen jedoch ein vorzeitiges Ende, so dass nach den Wahlen ein neuer Einstieg im Zusammenhang mit der Mindestlohnkampagne versucht wurde. Dies gestaltete sich außerordentlich erfolgreich, nicht zu letzt wegen der personellen Verknüpfung zwischen der Kommission politische Bildung und der Steuerungsgruppe der Kampagne. Im Zusammenhang mit der Kampagne wurde ein Multiplikatoren-Netzwerk aufgebaut, ein umfangreiches Bildungsmaterial erstellt und ein sowohl zeitgleiches als auch einheitliches Angebot unterbreitet. Innerhalb eines halben Jahres fanden weit mehr als 100 Bildungsveranstaltungen auf der Gru8ndlage des gleichen Bildungsmaterials statt. Ein zweites Material zum Thema Prekarisierung und Mindestlohn wurde im Mai 2007 herausgegeben. Die Bildungsmaterialien verbinden die Aneignung sozialer und ökonomischer Grundzusammenhänge mit aktuellen Informationen zum gesetzlichen Mindestlohn. Da die Kampagne und damit auch die Bildungsarbeit gemeinsam von Linkspartei. und WASG getragen wurde, führte das Projekt auch zu ersten gemeinsamen Diskussionen über die Bildungsarbeit.

Aktuelle Planung

Am 28. April 2007 fand in Berlin ein erster gemeinsamer Bildungstag von WASG und Linkspartei. statt, auf dem die Ausgangsbedingungen, Probleme und Perspektiven der politischen Bildung in der neuen Partei diskutiert wurden. Aus der Plenumsdiskussion und der Arbeit in drei Workshops entstand die im Anhang enthaltene „Agenda Bildungsarbeit“. Danach hat die Kommission zweimal getagt, die folgenden Arbeitsschritte beschlossen und mit der Realisierung begonnen:

  • Erweiterung der Kommission politische Bildung um ehemalige Mitglieder der WASG beziehungsweise durch Neumitglieder.
  • Aufbau eines Internetangebots auf der Homepage der Partei, das Diskussionspapiere, Bildungsmaterialien und Kontakte anbietet.
  • Ausarbeitung eines Bildungsmaterials mit methodischer Anleitung zu den programmatischen Eckpunkten, das voraussichtlich auf Tagesveranstaltungen zugeschnitten sein wird und für den Einsatz auf Landes- oder Kreisebene geeignet sein soll.
  • Ausarbeitung eines Seminarkonzepts und geeignetem Begleitmaterial für eine Tages- oder Wochenendveranstaltung mit dem Titel „was wächst da eigentlich zusammen?“ Durch eine Kombination von Biografiearbeit und Wissensvermittlung sollen Ost- und Westlinke ihre unterschiedliche politische Sozialisation und die Entwicklung der Linken in beiden deutschen Staaten kennenlernen.
  • Vorbereitung eines Bildungsbausteins „was ist das Neue in der neuen Linken Partei?“
  • Gespräche mit den Landesvorständen, um die Schritte und die Voraussetzungen für den Aufbau einer Bildungsstruktur sowie für ihre Vertretung in der Kommission politische Bildung zu beraten.
  • Durchführung einer Klausurtagung für Bildungsverantwortliche, mögliche AutorInnen und ReferentInnen im Herbst 2007, voraussichtlich am 3. und 4. November 2007  in Elgersburg.

Die Kommission politische Bildung wird den Zwischenstand der beschlossenen Maßnahmen und weitere Arbeitsschritte in ihrer nächsten Sitzung am 5. September 2007 ab 11 Uhr im KL-Haus beraten.

Die nächsten Schritte

  • Entwicklung eines Curriculum-Rahmens der die Inhalte und Lernziele einer systematischen Bildungsarbeit für DIE LINKE beschreibt.
  • Entscheidung über die zu entwickelnden Bildungsbausteine
  • Bildung eines AutorInnen-Teams für die Bildungsbausteine
  • Entwicklung eines didaktisch-methodischen Leitfadens für die Bildungsarbeit sowie eines entsprechenden Seminarkonzepts  
  • Aufbau und Qualifizierung eines MultiplikatorInnen-Netzwerkes

Harald Werner Juli 2007