3. April 2009 Schleswig-Holstein

HSH abwickeln statt sanieren

"Eine geordnete Abwicklung der HSH wäre die einzig vernünftige Lösung. Denn das Thema ist mit dem heutigen Tag noch lange nicht vom Tisch, das dicke Ende wird alsbald folgen", so Cornelia Möhring, Sprecherin der Linken in Schleswig-Holstein.

"Es ist unverantwortlich, der maroden Bank Milliarden in den Rachen zu schmeißen, ohne auch nur die tatsächlichen Daten und Fakten bei der HSH wirklich zu kennen."

Dass die Sparkassen sich nicht mit eigenen Mitteln an der Sanierung der teilprivatisierten Landesbank beteiligen wollen, sieht die Linke als folgerichtig an. "Auch sie wissen, dass die HSH ein Fass ohne Boden ist. Dem Landeshaushalt droht der Bankrott, den Sparkassen das Aus." Der einzig sinnvolle Weg aus dem Dilemma sei, die marode HSH abzuwickeln und die klassischen Kernaufgaben einer Landesbank, die Unterstützung der regionalen Wirtschaft, den Sparkassen und Genossenschaftsbanken zu übertragen.