5. August 2008 Sachsen

Ernst und Hahn zur Bürgermeisterwahl in Dresden am 7. August

Zur am 7. August 2008 anstehenden Wahl von Bürgermeistern im Dresdner Stadtrat erklären die Vorsitzende der sächsischen LINKEN, Dr. Cornelia Ernst und der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Dr. André Hahn:

"Wir begrüßen, dass DIE LINKE in Dresden mit einem eigenen Kandidaten ihren Anspruch auf ein Bürgermeisteramt geltend macht. Nach den Grundsätzen der Sächsischen Gemeindeordnung sind die Vorschläge der Parteien und Wählervereinigungen nach dem Ergebnis der Stadtratswahlen 2004 zu berücksichtigen. Die Partei DIE LINKE in Dresden unterbreitet einen solchen Vorschlag für die Wahl des Beigeordneten für Kultur.

Mit Hans-Jochen Marquardt will sie eine der Schlüsselpositionen in der Kulturstadt Dresden besetzen. Hans-Jochen Marquardt verfügt über hohe Fachkompetenz und nachweisliche Erfahrungen in der Führung eines großstädtischen Kulturbereiches. Als Kulturwissenschaftler, Dozent für Literatur in Südafrika, als erfahrener Kulturbürgermeister, der in Halle u.a. dem Kleistmuseum zur Entwicklung verhalf, ist er ein Bewerber von Format. Mit Marquardt steht eine eloquente, erfahrene und weltgewandte Persönlichkeit mit hervorragender Biographie zur Wahl.

Wir fordern daher alle Dresdner Stadträtinnen und Stadträte, die Mitglied der Partei DIE LINKE sind, auf, dem Votum des Stadtparteitages DER LINKEN vom 11. Juli 2008 Rechnung zu tragen und Hans-Jochen Marquardt zu wählen. Die Besetzung von Bürgermeisterämtern ist keine Privatentscheidung, die gegen den Willen der eigenen Partei und nach eigenem Gutdünken getroffen werden kann."