25. September 2007 Sachsen

DIE LINKE und KSCM vertiefen Zusammenarbeit im Ständigen Forum der europäischen Linken der Regionen (SFEL-R)

Zur gemeinsamen Beratung des Koordinierungsrates des Ständigen Forums der europäischen Linken trafen sich am Sonntag Vertreter der KSCM und der Landesverbände der LINKEN Brandenburgs und Sachsens in Bautzen. Dazu erklärte das Mitglied des sächsischen Landesvorstandes Heiko Kosel:

Die Zusammenarbeit der Parteien DIE LINKE und KSCM soll weiter vertieft und vor allem fester in der Basis verwurzelt werden. Das seit 15 Jahren bestehende Ständige Forum der europäischen Linken der Regionen (SFEL-R), das bisher vor allem von Vertretern Brandenburgs und Mittelböhmens getragen wurde, will und kann aufgrund seiner Erfahrungen und Strukturen das Tätigkeitsgebiet auf die grenznahen Gebiete Tschechiens und Sachsens ausweiten.

In den vergangenen Jahren hat sich auch in Sachsen viel Neues an Zusammenarbeit entwickelt, was insgesamt einen tragfähigen Boden für noch intensivere Kooperation ergibt. Die Zusammenarbeit erstreckt sich bisher in unterschiedlicher Intensität auf drei wesentliche Bereiche: die Zusammenarbeit der Fraktionen der Regionalparlamente Tschechiens, Polens, Brandenburgs und Sachsens auf der Grundlage des Kooperationsvertrages vom Juni 2004, die traditionelle, oft bereits vor der politischen Wende gepflegte Zusammenarbeit der Parteistrukturen in den Kommunen und die Zusammenarbeit, die sich durch das Wirken des SFEL-R weit über die Grenzregionen hinaus entwickelt hat und an dessen Veranstaltungen bisher auch schon Genossinnen und Genossen aus Leipzig oder Ostsachsen teilgenommen haben.

Nun sind Möglichkeiten, aber auch Notwendigkeiten herangereift, die Zusammenarbeit weiter zu entwickeln. Klar dürfte sein, dass dies vor allem in der Basis der Parteien geschehen muss, soll es fest verwurzelt sein. Dafür bieten auch solche Formen wie das "Treffen der Freunde", von den linken Parteien in der Sächsischen Schweiz, im tschechischen Decin und slowakischen Ružomberok initiiert, ein beredtes Beispiel. 

Gerade die Vielfalt und Buntheit der Begegnungen und Zusammenarbeit macht deren Wirksamkeit aus, erfordert aber auch eine entsprechende Koordinierung. Thomas Nord, der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Brandenburg, verwies in Bautzen darauf, dass die Bedürfnisse, sich auszutauschen, sich bei weiterer Entwicklung der Zusammenarbeit spezialisieren werden. In diesem Sinne seien solche Formen wie das SFEL-R "eine Brücke, über die man aufeinander zugehen" könne. Die Vertreter des Regionalverbandes Oberlausitz sowie des Kreisverbandes Bautzen der Partei DIE LINKE begrüßten die Initiative.