Der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern, Peter Ritter, erklärt:
Nachdem am Sonntag (15. Juli 2007) am Krakower See mehrere mutmaßliche Neonazis ausländerfeindliche Parolen schrieen, den Hitlergruß zeigten und mit einer Maschinenpistole in die Luft schossen, verharmlost jetzt der Verfassungsschutz diese Aktivitäten.
Seit längerer Zeit sind Aktivitäten der Neonaziszene in Teterow und Güstrow, die dort offensiv und militant agiert, bekannt. Spätestens nach diesem Vorfall muss sich der Verfassungsschutz fragen lassen, wann ein Ort bzw. ein Landkreis Schwerpunkt rechtsextremistischer Aktionen ist. Muss es wirklich erst zu Verletzten oder Toten kommen, bis die Schlapphüte aufwachen?