20. Juli 2007 Sachsen

Erste Landesvorstandssitzung des neugewählten Landesvorstandes der LINKEN

In seiner ersten Sitzung wertete der Landesvorstand den Landesparteitag aus und schätze ihn als wirkungs- und würdevollen Höhepunkt des Parteineubildungsprozesses in Sachsen ein. Der neugewählte Vorstand beschloss organisatorische Eckpunkte der weiteren Arbeit wie seine Geschäftsordnung und den Sitzungsplan.

Auf der Grundlage des Parteitagesbeschlusses zu den Gliederungen des Landesverbandes der Partei DIE LINKE. Sachsen vom 14./15. Juli 2007 müssen nun die notwendigen Konferenzen bzw. Versammlungen zur Konstituierung der Kreisverbände durchgeführt werden. Der Landesvorstand hat die dazu notwendigen Einberufungsbeschlüsse gefasst.

Die vom Parteitag am Wochenende beschlossene Afghanistan-Kampagne wird organisatorisch mit dem Erstellen einer Kampagnen-Homepage und weiterem Mobilisierungsmaterial wie Massenfaltblättern zur Mobilisierung und Veranstaltungsflyer für zentrale Veranstaltungen untersetzt. "Zahlreiche Veranstaltungen mit Abgeordneten oder bekannten Akteuren der Friedensbewegung werden in den kommenden Wochen  über die geplante Verlängerung des Bundeswehrmandates informieren," sagte Vorstandsmitglied Gabriele Engelhard. Dazu soll auch ein Reader mit Info- und Argumentationsmaterial für Veranstaltungen und Infostände erscheinen.

Der Landesvorstand beschäftigte sich auch mit der aktuellen Entwicklung in Dresden. In Sorge um das Profil der Linken in Dresden und nach Ankündigung einer Stadträtin bei der nächsten Kommunalwahl konkurrierend unter dem Namen PDS antreten zu wollen, hat sich am gestrigen Abend die Fraktion DIE LINKE im Dresdner Stadtrat konstituiert. Der Dresdner Stadtvorstand hat dazu einstimmig einen Anerkennungsbeschluss gefasst.

Der Landesvorstand unterstützt die Bemühungen des Stadtvorstandes Dresden seiner Verantwortung gerecht zu werden, dass die Fraktion im Dresdner Stadtrat glaubwürdig für linke Politik steht und unterstützt die getroffene Entscheidung sehr.
 
"Die Dresdner LINKE steht nun vor großen Herausforderungen, um das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen. Ich setze große Hoffnung in die notwendige Neuformierung der Fraktion. Wir wissen um die vor uns liegende Arbeit und unsere Verantwortung", sagte der Landesgeschäftsführer Rico Gebhardt. "Es sind alle eingeladen, auf der Grundlage des Vorstandsbeschlusses in der Fraktion DIE LINKE mitzuarbeiten."