Chronik der LINKEN

Die Chronik der LINKEN ist ein Projekt, bei dem alle Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei zum Mitmachen eingeladen sind. Ziel ist es, alle wichtigen Ereignisse festzuhalten und zu dokumentieren, die in ihrer Gesamtheit die Geschichte unserer noch jungen Partei ausmachen. Wer also feststellt, dass ein wichtiges Ereignis nicht erfasst ist, kann sich sofort als Chronistin oder Chronist registrieren und den Eintrag sofort selbst vornehmen.
Man kann es auch so sagen: Wir haben Geschichte geschrieben, jetzt schreiben wir sie auf.

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Chronik

Ein Vierteljahrhundert Handreichungen zur Geschichtsdebatte

Vor 25 Jahren wurde beim Parteivorstand der PDS eine Historische Kommission gebildet. Der Auftrag des Außerordentlichen Parteitages vom Dezember 1989 war eine Konsequenz aus der Krise der DDR-Gesellschaft, die auch eine Krise des historischen Selbstverständnisses war. Aufgabe sollte "die Förderung der Diskussion und Aufarbeitung historischer Fragen, insbesondere der Geschichte der Partei und ihrer Vorgänger" sein. Außerdem sollte sie "für ein demokratisches Geschichtsverständnis auf der Basis eines Meinungspluralismus sensibilisieren". Deshalb ging es nicht darum "ein parteioffizielles Geschichtsbild auszuarbeiten und zu vermitteln". Jürgen Hofmann (Berlin) erinnerte an die Gründungsgeschichte der Kommission und an Schwerpunkte der innerparteilichen Geschichtsdebatten. Die 2007 neu berufene Historische Kommission der LINKEN konnte an die Arbeit ihrer Vorgängerin anknüpfen. In einer lebhaften Diskussion verständigten sich die Mitglieder der Kommission zu Er

Zum Tode Arno Klönnes

Am 4. Juni 2015 verstarb der Soziologe Arno Klönne im Alter von 84 Jahren. Die Mitglieder der Historischen Kommission der LINKEN versichern Familie und Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl. Wir verlieren einen renommierten Kollegen. Klönne war ein wichtiger Diskussionspartner, nicht nur weil er stets auch historische Themen bearbeitete. Zu seinen herausragenden Arbeiten zählen die Untersuchungen zum Jugendwiderstand während der NS-Zeit und seine Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Doch die Aktivitäten des Abendroth-Schülers und langjährigen Universitätsprofessors beschränkten sie nicht nur auf das akademische Feld: Klönne mischte sich stets in gesellschaftliche Debatten ein. Er war Sprecher der westdeutschen Ostermarschbewegung und Mitherausgeber der Zeitschrift "Ossietzky". Mehrfach verließ er die SPD. Nach seinem endgültigen Austritt im Jahr 2004 gründete er die Demokratische Initiative Paderborn, die im Rat seiner Heimatstadt vertreten ist.

Befreiung - was sonst?

Mit einer politisch-kulturellen Matinee im Berliner Kino "International" begeht DIE LINKE den 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus.

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Die kommende Demokratie: Sozialismus 2.0

Zum Auftakt der "Linken Woche der Zukunft" stellen Katja Kipping und Bernd Riexinger ein Manifest zu den Aufgaben und Möglichkeiten einer Partei der Zukunft im Europa von Morgen vor.

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Linke Woche der Zukunft

Unter dem Dach "Linke Woche der Zukunft" finden bis zum 26. April 2015 81 Veranstaltungen verschiedener Träger - der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Bundestagsfraktion DIE LINKE. und der Partei DIE LINKE - statt. Über 1.000 Besucherinnen und Besucher und über 200 Referentinnen und Referenten diskutieren vier Tage in Werkstätten oder beim Kaffee im sonnigen Hof, hören Vorträge, besuchen Lesungen oder Stadtspaziergänge, tanzen oder lauschen Konzerten und tauschen Erfahrungen und Wissen aus.

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Tag der Befreiung nicht infrage stellen

Der Sprecherrat der Historischen Kommission warnt in einer Stellungnahme davor, den Tag der Befreiung infrage zu stellen. Er erinnert daran, dass erst "die gemeinsame Abwehr der existentiellen Gefahr … die Völker wieder in die Lage (setzte), um zivilisatorische Perspektiven zu konkurrieren". Der Anteil der Sowjetunion an diesem "unter großen Opfern errungenen Sieg" lässt sich nicht bestreiten. Die "für die Bundesrepublik Deutschland vor dreißig Jahren von Bundespräsident Richard von Weizsäcker formulierte Einsicht, dass der 8. Mai 1945 unbeschadet unterschiedlicher und oft schmerzlicher individueller Erinnerung zugleich ein Tag der Befreiung war", darf nicht erneut relativiert werden. "Der Blick auf 1945", so der Sprecherrat, "ist mehr als eine historische Rückschau. Er schließt Fragen ein, die aktuell bleiben und erneut sind. Rechtsextremismus, Nationalismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Hegemonieansprüche sind keine Themen der

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Jeder Mensch ist willkommen

Auf einer Pressekonferenz in Berlin stellen Diana Golze, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Brandenburg, und Heike Werner, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Thüringen, Eckpunkte für eine humanitäre Flüchtlingspolitik vor

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Gleichwertige Lebensverhältnisse haben Verfassungsrang

In einer Erklärung stellt die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der LINKEN in Bremen fest, dass gleichwertige Lebensverhältnisse Verfassungsrang haben – nur eine auskömmliche Finanzierung von Ländern und Kommunen verhindere ein Auseinanderdriften der Regionen.

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Wir brauchen mehr Emmelys!

In einer Gemeinsam Erklärung würdigen Bernd Riexinger (Vorsitzender DIE LINKE), Sahra Wagenknecht (MdB, stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) und Jutta Krellmann (MdB, Gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag), die frühere Kaisers-Kassierin Emmely, die am 16. März 2015 überraschend gestorben ist. Emmely hatte 2010 gegen ihre Kündigung durch die Supermarktkette Kaisers vor dem Bundesarbeitsgericht geklagt und gewonnen. Bis dahin machte es die höchstrichterliche Rechtsprechung Unternehmen leicht, unbequeme Beschäftigte unter fadenscheinigen Gründen loszuwerden. Emmelys Mut, großer Wille und ein wachsender Unterstützerkreis haben den erfolgreichen Rechtsstreit möglich gemacht.