Chronik der LINKEN

Die Chronik der LINKEN ist ein Projekt, bei dem alle Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei zum Mitmachen eingeladen sind. Ziel ist es, alle wichtigen Ereignisse festzuhalten und zu dokumentieren, die in ihrer Gesamtheit die Geschichte unserer noch jungen Partei ausmachen. Wer also feststellt, dass ein wichtiges Ereignis nicht erfasst ist, kann sich sofort als Chronistin oder Chronist registrieren und den Eintrag sofort selbst vornehmen.
Man kann es auch so sagen: Wir haben Geschichte geschrieben, jetzt schreiben wir sie auf.

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Chronik

Kapitulation der Arbeiterbewegung war Teil der Katastrophe

Der Sprecherrat verabschiedete anlässlich des 100. Jahrestages des Ausbruchs des 1. Weltkrieges eine Erklärung, die an die Zustimmung zu den Kriegskrediten im Reichstag erinnert. Mit ihrem Verzicht auf Opposition für die Kriegsdauer trug die Mehrzahl der sozialistischen Parteien in Europa eine "eine ganze Epoche der Arbeiterbewegung zu Grabe". Mit ihrer Zustimmung zu den Kriegskrediten übernahm sie auch "die politische Mitverantwortung für millionenfachen Tod und millionenfaches Elend". Es dauerte bis Anfang Dezember 1914, ehe Karl Liebknecht mit seinem Nein zu den Kriegskrediten ein europaweit beachtetes Zeichen und ein Signal für eine sich neu formierende antimilitaristische Opposition setzen konnte. Das Nein zu Kriegen bleibt die wichtigste Lehre aus den Ereignissen vor einhundert Jahren. Sie ist von beklemmender Aktualität.

Nein zu Kriegen bleibt wichtigste Lehre

Die Weltkriegsjubiläen waren Gegenstand der Beratungen der 21. Tagung der Historischen Kommission. Stefan Bollinger (Berlin) gab einen Einblick in aktuelle Publikationen und die Deutungsschlachten zur Geschichte des 1. Weltkrieges. Karl-Heinz Gräfe (Freital) referierte zum Entscheidungsjahr 1939 und den Diskussionen um den deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrag. Zur Diskussion stand weiterhin eine von Florian Wilde (Hamburg) erarbeitete Erklärung zum 100. Jahrestag der Bewilligung der Kriegskredite durch den Deutschen Reichstag, die demnächst veröffentlicht wird. Die Historische Kommission sieht die Partei DIE LINKE in der Tradition derer verortet, "die in Opposition zum Ersten Weltkrieg standen und am internationalistischen und antimilitaristischen Erbe der sozialistischen Bewegung festhielten".

Energiewende mit Sozialsiegel

Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Katja Kipping, und der brandenburgische Justizminister und stellvertretende Ministerpräsident Helmuth Markov (DIE LINKE), stellen in Potsdam Eckpunkte für eine linke Energiepolitik vor.

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Europawahlen 2014

Bei den Europawahlen erhält DIE LINKE 7,4 Prozent der Wählerstimmen und 7 Mandate.

Soziale Bürgerrechte sind keine Almosen

In ihrem Grußwort zum Bundesverbandstag des Sozialverbandes VdK Deutschland dankt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Katja Kipping, dem Sozialverband für sein Engagement bei der Gestaltung des Sozialen in Deutschland.

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Berliner Parteitag 2014

Vom 9. bis 11. Mai 2014 findet in Berlin die 2. Tagung des 4. Parteitags statt. Im Mittelpunkt stehen die Wahl des neuen Vorstandes und Satzungsänderungen. Ein Höhepunkt ist die Rede des Spitzenkandidaten der Europäischen Linken für die Europawahl, Alexis Tsipras.

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Gemeinsam gegen das Freihandelsabkommen Europäische Union-USA

Auf der Tagung der Fraktionsvorsitzenden fordern die Fraktionen der LINKEN im Deutschen Bundestag und in den Landesparlamenten sowie die Delegation der LINKEN im Europäischen Parlament den Stopp der gegenwärtigen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. 

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Ein neues Solidarversprechen für die Regionen in Ost und in West

Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der LINKEN in Nürnberg äußert sich in einer Erklärung zur Strukturpolitik in Deutschland.

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Historische Kommission würdigt fünf Jahrzehnte ITH

Erfahrungen aus einem halben Jahrhundert Diskussion zur Arbeiterbewegungsgeschichte standen im Mittelpunkt der der 20. Tagung der Historischen Kommission. Günter Benser (Berlin) würdigte in seinem Referat die Rolle der Internationalen Tagung der Historiker(innen) der Arbeiter- und anderer sozialer Bewegung für den Meinungsaustausch zwischen Ost und West sowie die Fähigkeit der ITH, auch nach dem Wegfall der Blockkonfrontation neue Themenfelder und Blickwinkel zu erschließen sowie ihren Teilnehmerkreis auf alle Kontinente auszuweiten. Jürgen Hofmann (Berlin) sprach zum Beitrag der Historischen Kommission an der Arbeit der ITH. In der Diskussion bekräftigten die Kommissionsmitglieder ihre Wertschätzung für die Arbeit der ITH als wichtiges Diskussions-Forum zu den in den letzten Jahren vernachlässigten Themen der Arbeiterbewegungsgeschichte. Im zweiten Teil der Tagung tauschte sich die Kommission zum Europaparteitag der LINKEN aus. Mario Hesselbarth (Erfurt) und Anni Seidl (Berlin) gaben

Europaparteitag und Bundesvertreterversammlung 2014

Am 15. und 16. Februar 2014 finden in Hamburg der Europaparteitag und Bundesvertreterinnen- und vertreterversammlung der LINKEN statt. Das Wahlprogramm wird beraten und beschlussen und es wird die zwanzigköpfige Kandidatenliste gewählt.

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