Chronik der LINKEN

Die Chronik der LINKEN ist ein Projekt, bei dem alle Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei zum Mitmachen eingeladen sind. Ziel ist es, alle wichtigen Ereignisse festzuhalten und zu dokumentieren, die in ihrer Gesamtheit die Geschichte unserer noch jungen Partei ausmachen. Wer also feststellt, dass ein wichtiges Ereignis nicht erfasst ist, kann sich sofort als Chronistin oder Chronist registrieren und den Eintrag sofort selbst vornehmen.
Man kann es auch so sagen: Wir haben Geschichte geschrieben, jetzt schreiben wir sie auf.

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Chronik

Historische Kommission würdigt fünf Jahrzehnte ITH

Erfahrungen aus einem halben Jahrhundert Diskussion zur Arbeiterbewegungsgeschichte standen im Mittelpunkt der der 20. Tagung der Historischen Kommission. Günter Benser (Berlin) würdigte in seinem Referat die Rolle der Internationalen Tagung der Historiker(innen) der Arbeiter- und anderer sozialer Bewegung für den Meinungsaustausch zwischen Ost und West sowie die Fähigkeit der ITH, auch nach dem Wegfall der Blockkonfrontation neue Themenfelder und Blickwinkel zu erschließen sowie ihren Teilnehmerkreis auf alle Kontinente auszuweiten. Jürgen Hofmann (Berlin) sprach zum Beitrag der Historischen Kommission an der Arbeit der ITH. In der Diskussion bekräftigten die Kommissionsmitglieder ihre Wertschätzung für die Arbeit der ITH als wichtiges Diskussions-Forum zu den in den letzten Jahren vernachlässigten Themen der Arbeiterbewegungsgeschichte. Im zweiten Teil der Tagung tauschte sich die Kommission zum Europaparteitag der LINKEN aus. Mario Hesselbarth (Erfurt) und Anni Seidl (Berlin) gaben

Unterstützung des Lernziels "Sexuelle Vielfalt" im Bildungsplan für Baden-Württemberg

DIE LINKE Baden-Württemberg begrüßt die Verankerung des Lernziels, das Wissen von Schülerinnen und Schülern über das Thema "sexuelle Vielfalt" im neuen Bildungsplan 2015 zu fördern. "Wir begegnen sexueller Vielfalt allerorten. Der Umgang damit sollte auch in der Schule erlernt werden. Dies beinhaltet auch die Abbildung von der Mann-Frau-Ehe abweichender Lebensmodelle in den Unterrichtsmaterialien. Homosexualität sollte genauso wie Heterosexualität von den Schülern als normal betrachtet werden.", so Edmond Jäger, Mitglied im Landesvorstand.

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Die Historische Kommission trauert um Helmut Bock

Am 20. Dezember 2013 verstarb in Berlin der Historiker Helmut Bock. Der 1928 in Köln geborene Wissenschaftler gehörte zu den langjährigen Unterstützern und aktiven Mitstreitern der Historischen Kommission der PDS, die im Juni 1990 auf Anregung des Außerordentlichen Parteitages der SED/PDS gebildet wurde, um die Ursachen der Krise der sozialistischen Gesellschaft vor dem Hintergrund der kritischen Aufbereitung historischer Erfahrungen weiter aufzuhellen. Dieser Aufgabe widmete er sich mit all seinem Wissen und seinen Erfahrungen. Im Sommer 2001 wurde er als Mitglied in die Kommission berufen, an deren Arbeit er schon seit Jahren teilnahm. Auch die 2007 neu gebildete Historische Kommission der LINKEN zählte ihn zu ihren Mitgliedern. Die Vision eines demokratischen Sozialismus, das war seine feste Überzeugung, kann ohne den kritischen und selbstkritischen Rückblick auf die sozialen Bewegungen des 19. und 20 Jahrhunderts, deren Erfolge und Verwerfungen, nicht glaubhaft entwickelt werden. H

Neue Mitglieder der Historischen Kommission berufen

Der Geschäftsführende Parteivorstand der LINKEN hat auf seiner Sitzung am 9. Dezember 2013 Cornelia Domaschke (Berlin, Historische Bildungsarbeit), Michael Fischer (Karlsruhe, Neueste Zeitgeschichte) und Ronald Friedmann (Berlin, Biografische Forschung) zu Mitgliedern der Historischen Kommission berufen. Er folgte damit Vorschlägen der Kommission und ihres Sprecherrates. Der Geschäftsführende Parteivorstand dankte den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Mitgliedern für ihre geleistete Arbeit.

Diskussion zum Jubiläumsjahr 2014

Probleme des Jubiläumsjahres 2014 standen im Zentrum der 19. Tagung der Historischen Kommission. Stefan Bollinger (Berlin) referierte zu konzeptionellen und politischen Aspekten. Bei dem intensiven Meinungsaustausch wurde die Bedeutung des Antimilitarismus für die Identität der Partei DIE LINKE betont. Neben den beiden Weltkriegen wird auch das Jahr 1989 erneut ins Blickfeld rücken. Dabei dürften die Erfahrungen der Gesellschafts- und Geschichtsdebatte in der SED/PDS - als eine der beiden Quellparteien - von besonderem Interesse sein. Ludwig Elm (Jena) analysierte die offizielle Erinnerung an 1933 im laufenden Jahr. Besondere Anerkennung fand das Berliner Themenjahr "Zerstörte Vielfalt". Es ist ein Beispiel für eine vielfältige und vielschichtige Erinnerung. Außerdem billigte die Kommission den Arbeitsplan 2014 und verabschiedete den Entwurf der Jahrestage 2014.

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Zweiter Gewerkschaftspolitischer Ratschlag

Rund 80 Kolleginnen und Kollegen kommen auf Einladung von Bernd Riexinger zum zweiten Gewerkschaftspolitischen Ratschlag in Frankfurt am Main zusammen, um den Ausgang der Bundestagswahl sowie die anstehenden Koalitionsverhandlungen zu diskutieren und gemeinsam über daraus abzuleitende Anforderungen an DIE LINKE und die Gewerkschaften zu sprechen. 

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Solidarität mit Flüchtlingen

Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Bundestagbesuchen erneut die hungerstreikenden Flüchtlinge am Brandenburger Tor. Sie bekräftigen ihre bereits in der Vorwoche bei einem ersten Besuch angebotene Hilfsbereitschaft gegenüber den Flüchtlingen.

Sitzung des Bundesausschusses in Kassel

In Kassel kommt der Bundesausschuss zu seiner turnusmäßigen Sitzung zusammen. Im Verlauf der Sitzung nominiert der Bundesausschuss die Vorschläge für den Vorstand der Europäischen Linken und wählt die Delegierten der Partei DIE LINKE für den Kongress der Europäischen Linken vom 13. bis 15. Dezember 2013 in Madrid.

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Die Chance nutzen

Katja Kipping, Bernd Riexinger und Gregor Gysi wenden sich mit einem Brief an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen. Angesichts der Tatsache, dass die Regierungsbildung noch einige Zeit benötigen wird, schlagen sie vor, "das vorhandene Zeitfenster und unsere gemeinsame parlamentarische Mehrheit zu nutzen, um Projekte umzusetzen, die wir den Wählerinnen und Wählern im Wahlkampf fast gleichlautend versprochen haben." Konkret geht es um die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns und um die Abschaffung des Betreuungsgeldes.

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Vielen Dank für Euer Engagement im Wahlkampf!

Katja Kipping, Bernd Riexinger und Matthias Höhn wenden sich mit einem Brief an die Zusammenschlüsse und Gliederungen der Partei DIE LINKE sowie den Jugendverband Linksjugend ['solid] und den Studierendenverband SDS mit der Bitte um Weiterleitung an die Mitglieder der LINKEN sowie im Wahlkampf aktive Sympathisanten und Sympathisantinnen, in dem sie ihren Dank für den engagierten und erfolgreichen Wahlkampf zum Ausdruck bringen.

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