Ein Angebot für Länder und Kreise
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, mit einem Stamm von Teamerinnen und Teamern haben wir für euch ein Angebot zusammengestellt, das ihr nutzen könnt, wenn ihr Treffen mit neuen Mitgliedern durchführt, um sie mit uns und der Partei näher vertraut zu machen. Je nach den Wünschen der Teilnehmenden und wie viel Zeit euch zur Verfügung steht, könnt ihr eine Auswahl treffen. Das Gesamtangebot umfasst den Zeitraum von 1 ½ Tagen.
Der Projektteil bietet eine Möglichkeit, den Neuen einen Vorschlag zu unterbreiten, wie sie sich konkret in die Arbeit vor Ort einbringen können. Hinzu kommt, dass sie ihre Interessen verwirklichen können, da sie die Projektideen selbst entwickeln.
Denkt bitte daran, die Neuen frühzeitig und freundlich einzuladen und daran, dass die Zusammenkunft in einem ansprechenden Raum stattfindet. Für Essen und Trinken sollte gesorgt sein.
Wir wünschen euch und uns viel Spaß und Erfolg.
Kleine Grundregeln für die gemeinsame Arbeit:
Jede/r trägt sein Vornamen-Schild an der Oberbekleidung oder ein gefalteter Zettel wird am Boden, vor dem jeweiligen Stuhl, aufgestellt, auf dem der Vorname der Person steht.
1. Begrüßung, eigene Vorstellung zur Person und Tätigkeit, knappe Erläuterung zum Anliegen der Veranstaltung.
2. Die Teilnehmenden stellen sich vor:
Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten.
3. Erwartungshaltung der Teilnehmenden erfragen und auf Flipchart anschreiben oder auf Zettel notieren lassen und anpinnen. (Pinwand)
Danach sortieren und einen Programmvorschlag unterbreiten.
4. Inhalte könnten sein:
5. Nun zu den einzelnen möglichen Inhalten des Workshops:
A) Was hat euch zur Partei geführt?
Es werden Gruppen gebildet. Jede Gruppe erhält einen Fragezettel, zu dem Antworten notiert werden – Gruppenarbeit 30 Minuten.
Anschließende Präsentation der Ergebnisse jeweils durch ein Mitglied der Gruppe vor allen Teilnehmenden.
(So erfahren wir viel über Beweggründe der neuen Mitglieder.)
Auf den jeweiligen Blättern könnte stehen:
B) Struktur / Aufbau der Partei.
In diesem Punkt ist das zu behandeln, was die Teilnehmenden gern wissen möchten.
(z.B. Gliederungen der Partei, Arbeitsgemeinschaften, Interessengruppen, Plattformen, Ansprechpartner/innen, Jugendverband, Bildungsmöglichkeiten, parlamentarische Ebenen, Bundesgeschäftsstelle, Landesgeschäftsstelle, Kreisgeschäftsstelle, Wahlkreisbüros, u.a.m.)
Jede/r schreibt eine sie/ihn interessierende Frage auf einen Zettel, der angepinnt wird. Die Zettel werden nach Themenkomplexen sortiert und anschließend gemeinsam behandelt. Bei zu großer Anzahl der Komplexe muss eine Einigung herbeigeführt werden, was davon heute bearbeitet wird.
Zu jedem Themenkomplex kann auch Gruppenarbeit (30 Minuten) angeboten werden. Dabei hat jede Gruppe zu notieren / skizzieren, was sie bereits zur Frage sagen kann. Anschließend werden die Ergebnisse präsentiert und gemeinsam vervollständigt.
C) Das Projekt.
Gemeinsam wird erarbeitet, was ein Projekt ist, was dazu gehört und was es auszeichnet? (Checkliste)
Nun benötigen wir Projektideen. Dabei geht es möglichst um konkrete Vorhaben, die wir jetzt planen, die die Bürgerinnen und Bürger bewegen, die in Kürze auch realisiert werden sollen, mit denen wir in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
Es werden Gruppen gebildet, die sich auf je eine Projektidee verständigen.
(20 – 30 Minuten Zeit) Danach wird das mögliche Projekt vorgestellt. Die Themen erscheinen an der Pinwand.
Beispiele:
Es wird gemeinsam festgelegt, an wie vielen Projekten gearbeitet werden soll. (z. B. an 3)
Jede/r Teilnehmende vergibt Referenzpunkte / oder Kreuze oder Striche.
Die mögliche Anzahl wird festgelegt. Jede/r kann seine Punkte für ein Thema oder auf verschiedene Themen vergeben.
Die Gesamtpunktzahl für das jeweilige Projekt wird ausgezählt.
Die 3 Projekte mit der meisten Punktzahl werden noch einmal dem Inhalt oder Anliegen nach beschrieben.
Jede/r Teilnehmende schreibt nun seinen Namen unter das Projekt, an dem er/sie mitarbeiten möchte.
(Wir nehmen an, Sommerfest, Schwimmbaderhalt und Hartz IV-Frühstück bekamen die meisten Punkte.)
Sommerfest: Anja, Kathrin, Georg usw.
Erhalt des Schwimmbades: Carsten, Tina, Evelin
Hartz IV-Frühstück: Sylvia, Max, Siegfried
Die drei Gruppen füllen an Hand unserer Checkliste das jeweilige Projekt mit Leben. (Gruppenarbeit – 30-45 Minuten)
Je ein/e Gruppenvertreter/in stellt anschließend das Projekt vor, die Gruppenmitglieder ergänzen, Fragen können gestellt werden.
Es wird festgelegt, wann, wo und wie das Projekt realisiert wird und wer, wann über das Ergebnis informiert. (verbindliche Vereinbarungen werden getroffen)
Der traditionelle Info-Stand
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Der Info-Stand anderer Art
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Die praktische Übung – das Interview – Rollenspiel
(Es werden Karten verteilt, auf denen Fragen formuliert sind. Eine/r stellt "seine" Frage und bestimmt eine/n Andere/n, der/die die Frage zu beantworten hat.
Anschließend wird immer gefragt: War das so okay, was fällt euch zur Ergänzung noch ein?
mögliche Fragen auf den Kärtchen:
E) Das Programm
(Die programmatischen Eckpunkte)
In jedem Workshop wird deutlich, dass es vielfältigste Fragen und Auffassungen zum Programm gibt und die Palette der Interessen groß ist.
Wir werden uns also immer darauf einigen müssen, nur einzelne Fragen diskutieren zu können.
Varianten:
Am Ende der programmatischen Eckpunkte sind Fragen zur weiteren Diskussion gestellt. An welchen wollen wir arbeiten?
Immer werden – je nach den Interessen der Teilnehmenden – Gruppen gebildet, die sich mit Antworten auf die Fragen befassen. (45 Minuten Zeit)
Danach präsentieren die Gruppen ihre Ergebnisse. Eine/r spricht, die anderen ergänzen. Welche Zusätze gibt es noch zum Thema?
Eine weitere Variante, die sehr gut ankommt, ist die Podiumsdiskussion. Es werden ein/e Moderator/in und 5 Diskutanten/innen festgelegt. Sie erhalten einen Text, den sie vertreten müssen (Auszüge aus Veröffentlichungen verschiedener Gruppierungen der Partei) Die restlichen Teilnehmer/innen bilden das Publikum. (Textpassagen im Anhang)
F) Feedback
(auch "Blitzlicht" oder "Rückmelderunde" genannt)
Die Teilnehmenden widerspiegeln kurz, wie sie den Workshop empfunden haben.
Kleine Grundregeln, zu denen wir uns vorher verständigen:
Es gilt, zwei Fragen zu beantworten:
Darüber hinaus können die Teilnehmenden auch Hinweise geben oder Erwartungen an künftige Zusammentreffen formulieren.