Chronik der LINKEN

Die Chronik der LINKEN ist ein Projekt, bei dem alle Mitglieder und Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei zum Mitmachen eingeladen sind. Ziel ist es, alle wichtigen Ereignisse festzuhalten und zu dokumentieren, die in ihrer Gesamtheit die Geschichte unserer noch jungen Partei ausmachen. Wer also feststellt, dass ein wichtiges Ereignis nicht erfasst ist, kann sich sofort als Chronistin oder Chronist registrieren und den Eintrag sofort selbst vornehmen.
Man kann es auch so sagen: Wir haben Geschichte geschrieben, jetzt schreiben wir sie auf.

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Chronik

Tag der Befreiung nicht infrage stellen

Der Sprecherrat der Historischen Kommission warnt in einer Stellungnahme davor, den Tag der Befreiung infrage zu stellen. Er erinnert daran, dass erst "die gemeinsame Abwehr der existentiellen Gefahr … die Völker wieder in die Lage (setzte), um zivilisatorische Perspektiven zu konkurrieren". Der Anteil der Sowjetunion an diesem "unter großen Opfern errungenen Sieg" lässt sich nicht bestreiten. Die "für die Bundesrepublik Deutschland vor dreißig Jahren von Bundespräsident Richard von Weizsäcker formulierte Einsicht, dass der 8. Mai 1945 unbeschadet unterschiedlicher und oft schmerzlicher individueller Erinnerung zugleich ein Tag der Befreiung war", darf nicht erneut relativiert werden. "Der Blick auf 1945", so der Sprecherrat, "ist mehr als eine historische Rückschau. Er schließt Fragen ein, die aktuell bleiben und erneut sind. Rechtsextremismus, Nationalismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Hegemonieansprüche sind keine Themen der

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Erinnerung an den Verfassungsentwurf des Runden Tisches

Schon vor 25 Jahren war der Verfassungsentwurf des Runden Tisches für die politischen Kräfte, die im Beitritt zur Bundesrepublik das Allheilmittel sahen, ein ungewolltes und ungeliebtes Kind der Bürgerrechts- und Demokratiebewegung in der DDR. Seine basisdemokratische Botschaft passte nicht in die bereits ausgekungelten Fahrpläne. Nur vereinzelt fanden einige wenige Grundsätze Eingang in die ostdeutschen Länderverfassungen. Das mediale Interesse an diesem Aspekt des Weges in die deutsche Einheit hält sich nach wie vor in Grenzen. Unter dem Thema "Kein Anschluss unter dieser Nummer" erinnerte die Historische Kommission an diese Vorgänge. Volkmar Schöneburg (Potsdam) hielt das Referat. Thomas Klein (Berlin) stimmte mit ausgewählten Filmsequenzen aus der damaligen Debatte in das Thema ein. Außerdem verständigte sich die Kommission zu aktuellen historisch-politischen Aspekten des bevorstehenden 70. Jahrestages der Befreiung.

Hoffnung für einen demokratischen Aufbruch in Europa

Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, Pierre Laurent, Vorsitzender der Partei der Europäischen Linken (EL) und Generalsekretär der französischen PCF, Maite Mola, stellvertretende Vorsitzende der EL (IU, Spanien) sowie der ökonomische Berater von Syriza Theodoros Paraskevopoulos stellen auf einer Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus den Aufruf "Hoffnung für einen demokratischen Aufbruch in Europa" vor.

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Die Historische Kommission trauert um Wilfriede Otto

Am 2. Februar verstarb die Historikerin Wilfriede Otto. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Historischen Kommission der PDS, deren Arbeit und Profil sie mit ihrem Engagement bis 2007 entscheidend mitbestimmte. Über viele Jahre war sie Mitglied des Sprecherrates der Kommission.Wilfriede Otto zählte zu den ostdeutschen Historikern, die sich auch nach der Abwicklung ihrer Institutionen nicht aus der Wissenschaft zurückzogen. Im Gegenteil: Jetzt waren ihrem Forscherdrang keine Grenzen mehr gesetzt. Die Auseinandersetzung mit dem Stalinismus wurde ihr ein Herzensanliegen. Daneben erlangte ihre, durch gründliche Recherchen belegte Biografie von Erich Mielke besondere Beachtung. Sie gewährte mit einer Quellenedition Einblicke in die Diskussionen um den 17. Juni 1953 im Führungszirkel der SED. Wilfriede Otto gab sich nicht mit vorgefertigten oder gewendeten Wertungen zufrieden. Urteile mussten immer der Prüfung an Quellen standhalten.Die schmerzhaften Wahrheiten, die ihre Forschungen z

10 Jahre Hartz IV - Daten und Fakten zu einer traurigen Bilanz

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus ziehen Katja Kipping und der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Butterwegge eine Bilanz über 10 Jahre Hartz IV.

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Bodo Ramelow - erster linker Ministerpräsident

In Erfurt wird Bodo Ramelow im zweiten Wahlgang zum ersten Ministerpräsidenten der LINKEN gewählt. Er führt eine Koaltion, der auch die SPD und die Grünen angehören.

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Behindertenwerkstatt für alle!

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus stellen Katja Kipping und Ilja Seifert ein Diskussionspapier vor, das sie als "Einladung zu einem Perspektiven-Tausch" verstanden wissen wollen.

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Wichtige Zäsur – Bruch mit dem Stalinismus als System

Die Historische Kommission widmete ihre 22. Tagung dem Außerordentlichen Parteitag der SED-PDS vom Dezember 1989. Der damals eingeschlagene Weg der Erneuerung ist eng verbunden mit dem Versuch einer ersten Analyse der Ursachen der Krise der DDR-Gesellschaft und der Verpflichtung, unwiderruflich mit dem Stalinismus als System zu brechen. Günter Benser (Berlin), der als Delegierter und Mitglied der vorbereitenden Arbeitsgruppe für das von Michael Schumann vorgetragene Grundsatzreferat an dieser Entscheidung mitwirkte, skizzierte die damalige Situation und erinnerte an wesentliche Aussagen und Beschlüsse dieses Parteitages. Die Entwicklung der PDS und der Linkspartei zu einer modernen sozialistischen Partei und einer der Quellparteien der heutigen LINKEN bleibt mit diesem Ereignis ursächlich verbunden. Die Kommission nahm das Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft Geschichte beim Landesvorstand Thüringen zur Diskussion um den Begriff "Unrechtsstaat" zur Kenntnis. Darin wird bet

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Alle nichtmilitärischen Maßnahmen umgehend einleiten - Nein zu einem Bundeswehreinsatz in Syrien und Nordirak

Auf seiner regulären Sitzung in Berlin beschliesst der Parteivorstand eine Erklärung zur Lage im Norden Syriens und des Iraks.

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Die terroristische Söldnerarmee Islamischer Staat, Maßnahmen dagegen und die Haltung der LINKEN

Der Vorsitzende der Bundestagfraktion, Gregor Gysi, legt in Berlin ein Positionspapier zur Lage im Norden Syriens und des Iraks vor.

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